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Hinweise zur Gestaltung / Wärmeschutzverordnung
Für unbeheizte und vom Kernhaus getrennte Glasvorbauten wird kein Wärmeschutznachweis gefordert. Für beheizte oder als Wohnraumerweiterung vorgesehene Glasbauten kann der Wärmeschutznachweis über das vereinfachte Nachweisverfahren für kleine Wohngebäude erbracht werden. Dazu werden die Glasflächen mit den keq.-Werten je nach Himmelsrichtung multipliziert, addiert und durch die gesamte Glasfläche dividiert. Das Ergebnis darf max. 0.7W/m²K betragen. Für den sommerlichen Wärmeschutz ist ein max g-Wert von 25% bei einem 100%-igen Fensterflächenanteil vorgeschrieben - also Verschattungen oder hochselektive Sonnenschutzgläser einsetzen. Beim Einsatz einer Außenverschattung beträgt der maximale Abminderungsfaktor 0.4.
max. g-Wert=Fensterflächenanteil x (g-Wert Glas x Abminderungsfaktor Außenverschattung)
z.B. max. g-Wert=1x(62%x0.4)=24,8%
Wählen Sie die Himmelsrichtung:
| Typ | Gestaltung |
| keq. von CLIMALIT 1,6; RMG 2.1; g=62% | 1,311 |
| keq. von CLIMALIT 1,4; RMG 2.1; g=62% | 1,211 |
| keq. von CLIMALIT 1,2; RMG 2.1; g=62% | 1,011 |
| günstigste Dachneigung | 10 - 30 grd |
| optimale Konstruktionsmaße | große Dachfläche |
| Nutzund des Wintergarten ohne Heizung | Sommer, zeitweise in Übergangszeit, Winternutzung nur mit Heizung |
| Abluft (min. 2m über OKFF) | gering, Dach- oder Elementlüftung |
| Verschattung | nicht notwendig |
| Pflanzen | frostharte Pflanzen |
| Bemerkung | guter Arbeitsraum |